Sustainability Startseite

Curriculum/Hilfe

optimal unterstützt mit dem Microsoft Internet Explorer

Erläuterung des didaktischen Konzeptes dieser Seite:

Inhalt:
Konzept - Erläuterung der Settings (unterschiedliche Gestaltung der Lehrangebote)
- Curriculum - Studierende (m/w) gestalteten mit

Konzept

Dem Lernkonzept dieser Seite liegt das sogenannte blended Learning zugrunde. Englisch “blended” bedeutet “gemischt”. Durch eine optimale und richtige Mischung, d.h. auch auf die Zielgruppe abgestimmte Mischung, soll ein optimales Lehr- und Lernergebnis erzielt werden.

Das Lehrangebot dieser Internetseite setzt sich zusammen aus Unterrichtsmaterialien für Präsenzseminare, Filmen, Kursen zum web-basierten Lernen in Eigenregie mit interaktivem Anteil (e-learning/interaktiv). Es gibt darüber hinaus Examen zur interaktiven Wissensüberprüfung.

Nach Blumschein, Wieland und Steiner 2003 [1] hat es sich als effizient erwiesen, online-learning durch face-to-face Seminare, also Seminare in denen sich sowohl Teilnehmer und Lehrende begegnen, einzuleiten.
Im Folgenden werden nach o.g. Autoren die Vorteile von Anwesenheits- und webbasierten Lernphasen beschrieben sowie einige Nachteile des reinen elektronischen Lernens erwähnt.

Die Anwesenheitsphase hat dabei folgende Vorteile:

- persönliches kennenlernen der Teilnehmer
- Face-to-face Kontakt
- unkomplizierte Diskussionen
- Bezug von Positionen
- grundlegende Orientierung
- Abbau von Barrieren im Umgang mit neuen Medien

Insbesondere kann dabei individuell auf die Zielgruppe eingegangen werden.
Das ist insbesondere für die Anwendung dieser Bildungsmodule von besonderer Bedeutung, da hiermit das Wissen “Nachhaltigkeit” an mehrere unterschiediche Zielgruppen addressiert und vermittelt wird. Auf die Abstimmungsmöglichkeiten der “Settings” hinsichtlich der unterschiedlichen Zielgruppen wird später noch einmal eingegangen.
 

Das Web-basierte Lernen hat folgende Vorteile:

- Orts-/Zeitunabhängigkeit
- unkompliziertes Aktualisieren von Informationen und Inhalten

Erwähnt werden sollen an dieser Stelle auch die Nachteile des Web-basierten Lernens:

- langes Lesen am Bildschirm ist erwiesenermaßen unangenehm
- Probleme hinsichtlich Zugangsmöglichkeiten (Modem - Datenmenge)

Völliger Ersatz klassischer Präsenzveranstaltungen durch web-basiertes Lernen ist daher kritisch zu betrachten.

Fazit:

Es stellt sich deshalb die Frage nach intelligenten Kombinationen (blend).
Durch den modularen Aufbau und die verschiedenen Lernsettings dieser Internetseite ist Flexiblität und damit Anpassbarkeit sowohl an verschiedene Lehrbedürfnisse als auch an unterschiedliche Zielgruppen gegeben.

Mehrwert durch blended learning bzw. durch online learning ist daher gefragt. Die Vorteile des elektronischen Mediums nutzen hinsichtlich Aspekten wie: Betrachtung von Lerneinheiten aus einer anderen Perspektive, bewegte Bilder, z.B. Animationen (Simulationen) Videos, interaktive Elemente.

Quelle: [1] Bett, K., Wedekind, J. (Hrsg.) “Lernplattformen in der Praxis”, waxmann Verlag, 2003

Erläuterung der Settings (unterschiedliche Gestaltung der Lehrangebote)

Im Curriculum ist jedes Kapitel mit mit den Kürzeln “P”, “I”, und “P/OF” hinterlegt. Diese bedeuten im Einzelnen:

P --> Präsenzphase

I --> Interaktiver Bestandteil

P/OF --> Präsenzphase als Besprechung mit offenen Fragen

Hier finden sie den Curriculum mit Angabe der “Settings” -
der Art der Lernphasen

 

Umsetzung der unterschiedlichen Phasen:

Präsenzphase: Der Lehrende hat die Möglichkeit, den Unterricht anhand von den ausgearbeiteten Power-Point Präsentationen zu gestalten. Das bedeutet in diesem Fall: Die Folien sind derart ausgestaltet, dass sie auch ein Leser ohne Vorkenntnisse verstehen kann. Hiermit unterscheidet sich die “Präsentation” von einer klassischen Präsentation, die auf den Folien in der Regel Stichworte und Eyecatcher zur Verfügung stellt, und von der mündlichen Ausgestaltung des Präsentierenden lebt. Aus der besonderen Gestaltung der Power Point Folien für dieses Lernprogramm resultiert auch die universelle Einsetzbarkeit (vgl. Erläuterung zu “Interaktiv”. Hier auf der Internetseite stehen die Präsentationen als PDF zur Verfügung; von Lehrenden können die original Power Point Dateien beim wfk-Institut oder von den anderen Projektpartnern angefordert werden. Es wird dem Lehrernden möglich sein, sich an Hand der Präsentationen 1:1 auf den Unterricht vorzubereiten. Animierte Simulationen (vor allem z.B. im Kapitel Maschinentechnik) können zur veranschaulichen Gestaltung des Unterrichtes genutzt werden.
Des Weiteren bestünde bei Bedarf die Möglichkeit, die Power Point Folien auf Overhead-Folien auszudrucken.

Interaktiver Bestandteil: Diese Kapitel beginnen ebenfalls mit bereits in ihren Eigenschaften beschriebenen Power Point Präsentationen. Der Lernende soll sich diese Kapitel selbst aneignen (elektronisches, internetbasiertes Lernen, wobei auch die Möglichkeit besteht, die Präsentationen als Handzettel auszudrucken - bei persönlicher Bevorzugung des Mediums “print” oder beim Fehlen technischer Voraussetzungen). Die Themen sind derart beschrieben, dass sie ein Anwender ohne Vorkenntnisse in der Regel gut verstehen kann. Dies kann im Einzelfall nicht ausschliessen, dass trotzdem Fragen auftauchen können oder Einzelheiten unklar sind. Daher gibt es in den Präsenzphasen und den Präsenzphasen mit expliziter Möglichkeit zur Klärung offener Fragen die Möglichkeit nachzufragen. Auch im zur Verfügung gestellten Chat können Fragen untereinander oder nach Möglichkeit mit einem Lehrenden zu festen zeiten geklärt werden. Die Interaktivität ergibt sich daraus, dass den Kapiteln Lückentexte nachgeschaltet sind, die der Lernende selbst ausfüllen muss und überprüfen kann.
Die Examensaufgaben, die zur Abschlussprüfung den Lehrenden als Fragenpool zur Verfügung gestellt werden, stehen auf der Internetseitein Form der interaktiven Software “hot potatoes” zur Verfügung. Hier kann der Lernende sein Wissen überprüfen und bekommt ein direktes feedback.

Präsenzphase mit offenen Fragen: In Bezug auf den Unterricht gilt das gleiche Prinzip wie in “Präsenzphasen” beschrieben. Hier soll dem Lernenden zusätzlich die Möglichkeit zur Kärung offener Fragen geboten werden.

Studierende (m/w) gestalteten mit

Die Kapitel der Module wurden an Hochschulen und Wäschereien in der Praxis gestestet. Den Studierenden kam dabei vor allem die Aufgabe zu, die Struktur, die didaktische Aufbereitung des Inhaltes und den Inhalt an sich hinsichtlich Umfang und Verständlichkeit der Modulkapitel zu evaluieren. Auch die Foliengesaltung unterlag dabei der kritischen Betrachtung der Studenten.

Die Tests wurden durchgeführt an der
- Hochschule Niederrhein, Fachbereich Reinigungstechnologie, Krefeld, DE
- Politechnika Lodzka Katedra (Technische Universität Lodz), Departing of textile    finishing, Lodz,  PL
- University of Maribor, Faculty of Mechanical Engineering, Textile Institute,           Maribor, SI

Da die Studenten über keinerlei Vorkenntnisse hinsichtlich der Thematik verfügten, konnte gleichermaßen die Verständlichkeit der Modulkapitel authentisch erhoben werden, die Studenten führten im Anschluss selbst einen Test zur Feststellung des Wissensstandes durch. Gleichzeitig galten die Studierenden als neutrale Personen zur Bewertung der Kapitel mit der Beurteilungskraft eines gehobenem Bildungsniveaus, d.h. der Fähigkeit zu beurteilen, ob die didaktischen Ziele durch die Umsetzung an Hand der Modulkapitel auf der Internetseite erreicht sind.

 

[Home] [Modul 1 Wasser] [Modul 2 Maschinen] [Modul 3 Waschen] [Modul 4 Waschmittel] [Modul 5 Energie] [Modul 6 spez Aspekte] [Curriculum/Hilfe] [Projektaufgaben] [Chat] [Test] [Impressum]